Nachhaltigkeit bedeutet für uns Verantwortung – gegenüber unserer Umwelt, unseren Mitarbeitenden und zukünftigen Generationen. Deshalb verfolgen wir klar definierte, ambitionierte Ziele und messen unseren Fortschritt transparent und nachvollziehbar.
Unser Ziel ist eindeutig: Wir wollen jedes Jahr ein Stück besser werden – und zeigen, dass technologischer Fortschritt und Klimaschutz zusammengehören.
Kategorie 1
Umfasst alle direkten Treibhausgasemissionen, die durch unsere eigenen Aktivitäten entstehen – zum Beispiel die Heizungsanlagen an unserem Standort in Dülmen oder unsere Firmenfahrzeuge.
Kategorie 2
Bezieht sich auf indirekte Emissionen durch den eingekauften Energieverbrauch. Wir sind stolz darauf, bereits heute 100 Prozent Ökostrom zu nutzen und somit in dieser Kategorie klimaneutral zu sein.
Kategorien 3 bis 6
Die Kategorien 3 bis 6 umfassen weitere indirekte Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu zählen energiebezogene Aktivitäten, Transporte, Geschäftsreisen, Abfälle, Materialien sowie sonstige vor- und nachgelagerte Emissionen aus Produkten, Dienstleistungen und Prozessen.
Wir haben bereits Erfolge erzielt: Unsere Emissionen in den Kategorien 1 und 3–6 konnten wir reduzieren. Doch wir wollen noch mehr erreichen. In Kategorie 1 arbeiten wir an der Elektrifizierung unseres Fuhrparks und setzen auf Ökogas. In den Kategorien 3 bis 6 reduzieren wir unsere CO₂-Bilanz durch Maßnahmen wie nachhaltige Hotelübernachtungen, die Förderung umweltbewusster Mobilität unserer Mitarbeitenden sowie eine nachhaltige Beschaffung von Materialien.
Darüber hinaus planen wir weitere Initiativen, etwa die Verringerung des Papierverbrauchs, die detaillierte Erfassung unserer Emissionen und die Einführung eines Klimaneutralitätsbonus für Mitarbeitende, die nachhaltige Praktiken im Arbeitsalltag umsetzen.
Auch wenn wir unsere Emissionen konsequent reduzieren, lassen sich einige CO₂‑Anteile momentan noch nicht vollständig vermeiden. Diese Restemissionen gleichen wir durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus, die strengen internationalen Vorgaben, wie dem renommierten „Gold Standard“ der Vereinten Nationen, entsprechen und eine reale, messbare CO₂‑Reduktion bewirken.
Dabei ist uns wichtig, dass jedes Projekt nicht nur das Klima schützt, sondern auch ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile für die jeweilige Region schafft. So verbinden wir regionale Verantwortung mit globaler Wirkung. Für unsere Zertifizierungen setzen wir auf Maßnahmen, die Transparenz, Glaubwürdigkeit und nachweisbare Klimawirkung garantieren.
Nachfolgende Projekte haben wir bereits realisiert:
Für das Jahr 2024 unterstützen wir ein Klimaschutzprojekt, das gleich mehrere Ebenen nachhaltiger Entwicklung zusammenbringt: das Biogas Support Programme (BSP‑Nepal). Dieses Projekt erfüllt den renommierten „Gold Standard“ und trägt nicht nur zur CO₂‑Reduktion bei, sondern stärkt auch Gesundheit, Lebensqualität und wirtschaftliche Perspektiven in ländlichen Regionen Nepals.
Kern der Initiative ist der Bau kleiner Biogasanlagen, die mit Viehdung betrieben werden. Diese Anlagen ersetzen traditionell genutztes Feuerholz und fossile Brennstoffe und sorgen so für eine deutliche Verringerung der Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig verbessern sie die Lebensbedingungen der beteiligten Haushalte spürbar: weniger Rauch in Innenräumen, ein gesünderes Wohnumfeld und wertvolle Zeitersparnis beim täglichen Brennholzsammeln.
Ein weiterer Vorteil: Die Anlagen produzieren als Nebenprodukt organischen Dünger, der chemische Alternativen ersetzt und die landwirtschaftlichen Erträge steigert. Zusätzlich können Toiletten an das System angeschlossen werden – ein bedeutender Schritt zu besserer Hygiene und mehr Lebensqualität.
Das Programm ist ein landesweit etabliertes und vielfach ausgezeichnetes Vorhaben zur Förderung erneuerbarer Energien. Es wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt und umfasst zehntausende Biogasanlagen. Die Wirksamkeit ist umfangreich dokumentiert, u. a. durch die Gold‑Standard‑Projektunterlagen, die die langfristige Emissionsminderung und die nachhaltigen Entwicklungsbeiträge bestätigen.
Im Rahmen unserer ersten „Carbon Neutral“-Zertifizierung haben wir ein Projekt unterstützt, das sich auf den Einsatz von Biomasse und die Steigerung der Energieeffizienz in brasilianischen Keramikfabriken konzentriert.
Die dort eingesetzten Maßnahmen reduzieren CO₂‑Emissionen gleich doppelt:
Das Projekt erfüllt höchste internationale Anforderungen und wurde über unseren Partner Freeze Carbon umgesetzt. Es zeigt beispielhaft, wie Klimaschutz und lokale Wertschöpfung miteinander verbunden werden können: weniger Emissionen, modernisierte Produktionsmethoden und ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region.