Mit Dendrit STUDIO werden für Sie die Berechnung des U-Werts, die Heizlastberechnung, die Heizflächenauslegung und die Heizungsrohrnetzdimensionierung intuitiv einfach. Zudem können Sie mit dem Ausdruck der Berechnungsergebnisse im Heizungsreport mit beschriftetem Planausdruck und detailliertem Materialauszug alle Daten und Fakten dokumentieren. Verfügbar für Dendrit STUDIO.
Mit der Planungssoftware Dendrit STUDIO wird die Berechnung des hydraulischen Abgleichs von Rohrnetzen (Heizung/Kühlung) und Flächenheizungen intuitiv. Nachweise zur Förderung von Maßnahmen (KfW und BAFA) können Sie über den Ausdruck der Ergebnisse dokumentieren.
Gut zu wissen: Sie können Änderungen in der Planung jederzeit in der Projektbearbeitung vornehmen. Durch den ganzheitlichen Datenverbund werden Ihre Änderungen selbstverständlich in allen Modulen berücksichtigt. Wenn Sie nur einen Teilbereich der Planung durchführen möchten, haben Sie die Möglichkeit auch nur eines der Module zu verwenden.
Die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 kann über das Abgreifen von Grundrissen inklusive Dachflächen durchgeführt werden. Eine anschließende Überprüfung mittels 3D-Gebäudemodell ist möglich. Wahlweise ist die Berechnung auch tabellarisch möglich.
Mit dem einfachen Abgreifen der Räume in der Zeichnung werden die Räume durch Dendrit STUDIO automatisch mit den zugeordneten Bauteildaten in die Heizlastberechnung übernommen und die Nachbarräume mit angrenzenden Temperaturen zugewiesen. Dabei werden die Bruttomaße der Räume beim Abgreifen mit halben oder ganzen Wandstärken berücksichtigt.
Ebenso werden Decken-, Fußboden und Dachbauteile anhand derer automatisch generiert. Sind Raumanordnungen gleich, so können Sie diese wahlweise mit gleichen oder geänderten Bauteildaten auch geschossübergreifend kopieren. Anpassungen von Bauteildaten, beispielsweise Änderung eines hinterlegten U-Wertes, können Sie über die Auswahl von einzelnen oder einer Gruppe von Bauteilen in der Zeichnung schnell durchführen. Über eine erneute Erfassung der Zeichnung erfolgt automatisch der Abgleich mit den technischen Daten in der Heizlastberechnung.
Das Abgreifen von Dachkonstruktionen inklusive Gauben erfolgt anhand der Dachdraufsicht im Grundriss. Die Angaben der First- und Traufhöhe sowie der Neigung werden hierbei über Eingabefelder vorgegeben. Drempelhöhen und Wandflächen, die an Dachbauteile grenzen, werden automatisch anhand der Vorgaben der Dachgeometrie ermittelt. Ebenso können Sie Dachformen mit Spitzboden ohne großen Aufwand mit Hilfe einer Funktion zur Erstellung der Schnittlinie zum darunterliegenden Geschoss abgreifen.
Die 3D-Ansicht bietet Ihnen die Überprüfung des aktuellen Bearbeitungsstands. Sie zeigt Ihnen jeweils den aktuellen abgegriffenen Projektstand auf. Zudem ermöglichen Ihnen verschiedene Anzeigefunktionen eine Kontrolle der abgegriffenen Bauteile mit den technischen Daten in der Heizlastberechnung.
In der Heizlastberechnung sind die technischen Daten übersichtlich mit zusätzlichen Diagrammen, die grafisch die Aufteilung der Wärmeverluste aufzeigen, aufgeführt und können zur Dokumentation ausgedruckt werden. Über die EnEV-Schnittstelle können Sie zudem Daten der Heizlastberechnung (U-Werte, Geschossvorgaben sowie Raumdaten mit Flächen) an den Energieberater Hottgenroth übergeben.
Vorteile im Überblick:
Praktisch: Die Heizflächenauslegung kann anhand der erstellten Heizlastberechnung oder auf Grundlage einer manuellen Eingabe der Raumheizlast durchgeführt werden. Mit der Heizflächenauslegung können Sie Einrohr- und Zweirohrheizkörper sowie Flächenheizungen auslegen.
Für die Auslegung von Heizkörpern werden die Heizkörperdatensätze über den VDI-Manager (VDI 3805 Blatt 6) eingelesen. Weitere Auslegungsparameter, beispielsweise die Vorgabe von Bauhöhe oder auch der Nischenmaße, können ergänzend definiert werden, sodass nur eine bestimmte Auswahl der Heizkörper des Datensatzes für die Auslegung in Betracht kommt.
Für die Heizflächenauslegung stehen Ihnen Herstellersysteme von TECE und eine neutrale Auswahl an Rohrreihen zur Verfügung. Die Flächenauslegung kann sowohl für Fußboden als auch für Wandkreise durchgeführt werden. Vorgaben zur Rohrführung bifilar oder mäanderförmig sowie die Berücksichtigung der Randzone können ebenso definiert werden. Für den Auslegungsfall können Sie zudem die entsprechende Kühlleistung (passive Kühlung) der Flächenheizung ermitteln.
Sie haben die Möglichkeit, die Auslegung der Heizflächen für einzelne Räume oder für mehrere Räume mit der Schnellauslegung auszuführen. Die Auslegung erfolgt wahlweise mit Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung oder einer kombinierten Aufteilung. Über Vorgaben ist es Ihnen ebenso möglich, angrenzende Räume mit zu beheizen/kühlen sowie unbeheizte Flächen für Küchenzeilen und andere Einbauteile zu berücksichtigen.
Sie können die Heizkörperauslegung wahlweise nach Heizlast oder Behaglichkeitsstufen nach VDI 6030 Blatt 1 ausführen. Hierfür bietet Ihnen Dendrit STUDIO Funktionen zur Bestimmung der Vorlauftemperatur für Heizkörper und Flächenkreise. Für Flächenkreise wird über die Ermittlung der maximalen Vorlauftemperatur sichergestellt, dass der ungünstigste Kreis nach DIN EN 1264 mit einer Spreizung von maximal fünf Kelvin ausgelegt wird. Ebenso bietet die Funktion „Bestimmung der Vorlauftemperatur nach VDI 6030 für die Heizkörperauslegung“ die Möglichkeit, diese nach Außenfensterangaben oder bestehender Auslegung auszuführen.
Die Daten der Heizflächenauslegung werden Ihnen in übersichtlicher tabellarischer Form angezeigt. Zur Dokumentation steht Ihnen der Ausdruck der Heizflächenauslegung sowie die detaillierte Auflistung der Werkstoffe im Materialauszug zur Verfügung.
Vorteile im Überblick:
Entsprechend der DIN/TS 12831-1 sorgt der Heizlastreport für Sie für eine übersichtliche Darstellung der Berechnungsergebnisse. Dabei stehen Ihnen wie gewohnt die zahlreichen Funktionalitäten der Dendrit-Berechnungsausgabe zur Verfügung. Die Druckzusammenstellung kann individuell konfiguriert werden, von der Seitenzusammenstellung bis hin zur Kopf- und Fußzeile. Diese Ausgabe kann sowohl auf dem Drucker erfolgen als auch in zahlreichen Formaten digital exportiert werden.
Vorteile im Überblick: